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Entspannter werden: So wandelst du negativen in positiven Stress um

Stress einfach umwandeln

Stress muss nicht immer negativ sein. Auch positive Dinge können Stress in uns auslösen und das ist gut so.
Stress muss nicht immer negativ sein. Auch positive Dinge können Stress in uns auslösen und das ist gut so.
© Tiko Giorgadze via Unsplash ©

Stress kann krank machen, wenn er negativ ist. Positiver Stress hingegen kann uns zu wahren Meisterleistungen führen. Doch was ist der Unterschied?

Wer ständig unter Stress steht, gilt oft als erfolgreich. Doch wer sich immer nur auspowert, bis an seine Grenzen geht und von Termin zu Termin hetzt, wird auf Dauer gesundheitliche Probleme bekommen. Dass negativer Stress zudem unglücklich macht, ist eine logische Schlussfolgerung. Nachfolgend erklären wir, wie du negativen von positivem Stress unterscheidest und für mehr Ausgeglichenheit in deinem Leben sorgst.

Daran erkennst du negativen Stress

Negativen Stress empfindest du, wenn du dich nach einer Belastung nicht gut fühlst. Wenn du ausgelaugt bist, eine Wiederholung der Stressphase für dich unangenehm wäre oder du dich schlicht überfordert fühlst.

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Das ist positiver Stress

Positiven Stress erkennt man an dem Empfinden nach der Stress-Situation. Stell dir vor, du hast eine Party organisiert, vieles ist schiefgelaufen, du hattest Zeitdruck, bist von A nach B gehetzt und dennoch fühlst du dich am Abend glücklich, weil sich alles nach deinen Vorstellungen gefügt hat und du jederzeit wieder so eine Party organisieren würdest.

Das ist positiver Stress, der glücklich macht! Auch eine Achterbahnfahrt kann für den einen negativen Stress bedeuten (Angst, nasse Hände), während andere jede Sekunde genießen (Lachen, Euphorie).

So wird negativer Stress zu positivem Stress

Versuche Situationen, die für dich bisher mit negativem Stress verbunden waren, zu vermeiden oder zu ändern. Hast du viele Termine, die sich zwar gut anfühlen, aber am Ende des Tages auslaugen, weil du ständig nur mit dem Blick auf die Uhr und dem Gedanken an den nächsten Termin lebst, solltest du für mehr freie Zeitfenster sorgen. Verlängere die Pausen zwischen den einzelnen Terminen. Verteile deine Termine auf unterschiedliche Wochentage und presse nicht alle in einen Tag. Je mehr du umverteilen kannst, desto mehr löst sich auch der negative Stress auf.

Es kann sich zudem für dich lohnen, wenn du dich zum Beispiel mit der Lehre des Taoismus beschäftigst. Es geht um die Einfachheit im Leben. Es muss nicht immer alles kompliziert sein, manches muss man auch einfach passieren lassen, es annehmen wie es ist und sich auf das konzentrieren, was wirklich zählt.

Für den negativen Stress sind wir meist selbst verantwortlich, weil wir die wichtigen Dinge im Leben nicht mehr sehen: Gesundheit, Wohlbefinden, Familie. Sei dir bewusst, welche Folgen es haben kann, wenn du ständig negativem Stress ausgesetzt bist und mach es in Zukunft besser!

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