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Entdecke die Göttin in dir

Deine Schwächen sind auch Stärken - lerne sie zu lieben und entdecke die Göttin in dir.
Deine Schwächen sind auch Stärken - lerne sie zu lieben und entdecke die Göttin in dir.
© Omar Lopez via Unsplash

Aphrodite, Isis, Elizabeth Taylor – sie alle werden oder wurden als Göttinnen verehrt. Doch was macht diese Damen so besonders, dass sie die Herzen der Menschen nicht mehr loslassen? So viel sei schon verraten: Es hat damit zu tun, die eigenen Schwächen lieben zu lernen – und in Stärken zu verwandeln. Geh mit uns diesem Geheimnis auf den Grund: Unser inneres Licht zu erkennen und seinen Widerschein in den faszinierten Augen aller anderen zu genießen.

Ja, auch Göttinnen haben Schwächen

Stell dir einmal folgende Szene vor: Du bist auf einer Party. Ein sehr attraktiver Mann sagt zu einer ihm unbekannten Frau: „Das Kleid steht dir aber gut!“. Und sie? Schaut auf den Boden und murmelt: „Ach, das alte Ding …“ Oder sie denkt insgeheim: „Hat der mich jetzt auf den Arm genommen?“ Na, kommt dir das bekannt vor? Umfragen ergeben regelmäßig: Die Hälfte aller Frauen (oder mehr) ist mit sich selbst unzufrieden. Die Hüften zu breit, die Nase zu schief, zu schüchtern oder zu unspontan. Ach, uns Frauen fällt da einiges ein! Bei Männern ist das übrigens ganz anders. Die halten sich selbst mit Bierbauch noch für die Krönung der Schöpfung …

Wie hätte eine Göttin in der Party-Situation wohl reagiert? Eine wie Aphrodite, Athene oder die ägyptische Isis. Wäre sie rot geworden? Hätte sie gestottert? Nein, das ist ziemlich unvorstellbar. Wahrscheinlich hätte sie gnädig gelächelt und sich bedankt. Nicht zu überschwänglich, natürlich. Schließlich ist es selbstverständlich, dass gutaussehende Männer ihr schmeicheln. Und selbst wenn nicht: Sie würde so tun, als ob es das wäre.

Göttinnen werden schon seit Jahrtausenden verehrt. Sie gelten als erhabene Wesen, oft wunderschön. Manchmal egoistisch und rachsüchtig. Manchmal mitfühlend und heilend. Doch sie alle haben etwas gemeinsam: Eine innere Kraft, eine besondere Gabe. Und über die sind sie sich genau im Klaren. Eine Göttin weiß, was sie kann und wer sie ist. Sie würde sich nie verstecken oder sich wünschen, jemand anders zu sein. Ja, auch Göttinnen haben das, was andere als Schwäche bezeichnen würden. Eitelkeit, zum Beispiel. Doch gerade ihre Schwächen sind es, was sie zu vollständigen Wesen macht. Ja, oft sind es sogar die Schwächen, die sie unverwechselbar machen. Und eine Frau, die ganz ehrlich zugibt: Okay, ich bin halt schusselig, na und – die kann nicht wirklich unsicher sein.

Göttinnen nehmen sich das, was sie wollen. Sie fragen nicht um Erlaubnis oder schieben Entscheidungen hinaus. Vielleicht ist es das, was die Menschen schon immer bewundert haben. Weiblichkeit kombiniert mit Stärke. Außerdem umgibt jede Göttin eine ganz besondere Aura, etwas Geheimnisvolles. Niemand kann sie so ganz durchschauen. Die griechischen Göttinnen sind bei uns wohl am bekanntesten: Aphrodite, Athene und Artemis. Oder ihre römischen Pendants: Venus, Minerva und Diana. Doch weibliche Gottheiten gibt es in vielen anderen Kulturen. Im alten Ägypten wurden Isis und Nut verehrt. Im Hinduismus Parvati oder Durga.

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Später wurden Elizabeth Taylor oder Grace Kelly als „Leinwand-Göttinnen“ bezeichnet. Auch sie hatten diese besondere Aura. Eine Faszination, die viele Millionen Menschen in ihren Bann zog. Dabei hatte gerade Liz Taylor nie ein Geheimnis um ihre Fehler und Schwächen gemacht: Ihre vielen Männer oder die zerbrechliche Gesundheit. Und beweist damit: Jede Frau kann eine moderne Göttin sein. Sie muss nur das Licht in sich erkennen. Keine Frau sollte sich verstecken, hässlich finden oder langweilig. Das bedarf unter Umständen ein wenig Geduld und Training. Und Pflege. Denn was wäre eine Göttin ohne einen schönen Tempel, in diesem Fall unser Körper. Vielleicht hast du Lust bekommen, die Spur deiner Göttin aufzunehmen? Einen ersten kleinen Fingerzeig zu deinen verborgenen Stärken kann der Test auf der nächsten Seite geben.

Welche Göttin steckt in dir?

Steckt in dir eine verborgene Gabe? Oder gibt es etwas, das du an dir furchtbar findest, das in Wahrheit aber prima ist? Vielleicht kann dieser Test einen kleinen Hinweis geben. Kreuze einfach die passenden Antworten an und lass dich von der Auflösung inspirieren

1. Du benötigst in letzter Minute noch ein Geschenk für eine Freundin. Was machst du?

Ich schenke ihr einen Gutschein für einen Ausflug mit mir (A)
Ich sage ihr einfach, dass ich es nicht mehr geschafft habe und sie das Geschenk später bekommt (B)
Ich backe (oder kaufe) ihren Lieblingskuchen (C)
Ich frage, was sie sich wünscht und kaufe das dann (D)
Ich bastle ihr noch schnell etwas aus Materialien, die ich zuhause habe (E)

2. Du möchtest in den Urlaub fahren. Wie gehst du die Sache an?

Ich packe das Auto und fahre einfach drauf los oder buche direkt am Flughafen (A)
Party, Strand, Palmen – da will ich hin, wie ist doch egal (B)
Ich frage meine Freunde oder Kollegen, was sie empfehlen würden (C)
Ich informiere mich bei verschiedenen Quellen und vergleiche Preise (D)
Ich schau‘ mal, was ich im Internet finde und buche dann das erstbeste Angebot (E)

3. Dein Chef schenkt dir überraschend einen freien Tag. Wie nutzt du ihn?

Auf keinen Fall werde ich ihn zuhause verbringen (A)
Keine Ahnung. Ich mache das, worauf ich nach dem Aufstehen Lust habe (B)
Ich frage eine Freundin, ob sie sich nicht auch freinehmen möchte (C)
Endlich kann ich Sachen erledigen, die liegengeblieben sind (D)
Wahrscheinlich nehme ich mir tausend Dinge vor, von denen die wenigsten dann klappen (E)

4. Was ist deine größte Schwäche?

Ich riskiere oft zu viel und falle damit auf die Nase (A)
Ich spreche oft bevor ich denke (B)
Ich bin zu nett und kann niemandem eine Bitte abschlagen (C)
Ich ärgere mich sehr, wenn nicht alles nach Plan läuft (D)
Ich kann einfach keine Ordnung halten (E)

5. Was ist deine größte Stärke?

Jammern gibt’s bei mir nicht. Ich bin immer positiv (A)
Mit mir wird es nie langweilig (B)
Ich kann gut zuhören (C)
Im Organisieren bin ich die Beste (D)
Egal, was anliegt: Ich habe eine Idee dazu (E)

6. Du musst ans andere Ende der Stadt und weißt: die Straßen sind voll. Was tust du?

Wenn ich merke, dass nichts geht, versuche ich es mit Schleichwegen (A)
Was soll ich schon tun? Ich stürze mich in den Kampf (B)
Ich fahre den ganz normalen Weg, da habe ich mehr Zeit für meine Lieblingsmusik (C)
Ich überlege vorher schon, wie ich den Verkehr umgehen kann (D)
Ich nehme öffentliche Verkehrsmittel oder das Fahrrad (E)

7. Wo fühlst du dich am wohlsten?

In den Bergen oder sonst irgendwo in der Natur (A)
Auf einer Party (B)
Auf einem Familien-Fest (C)
In einem Wellness-Tempel (D)
Beim Shoppen (E)

8. Welchen dieser Menschen bewunderst du am meisten?

Cameron Diaz (A)
Lilly Becker (B)
Prinzessin Kate (C)
Angela Merkel (D)
Vivienne Westwood (E)

9. Dein Auto hat eine Panne. Wie reagierst du?

Ich warte, dass jemand anhält (A)
Ich fluche erst einmal fürchterlich (B)
Ich rufe meinen Partner oder einen Freund an (C)
Ich schaue erst einmal nach, woran es liegen könnte(D)
Ich hole den ADAC. Sicher ist sicher (E)

Auflösung

Alle Fragen beantwortet? Gut, dann zähle nach, welchen Buchstaben du am häufigsten angekreuzt hast. Wenn du zwei Buchstaben gleich häufig angekreuzt hast, lies einfach beide Auflösungen.

(A) Die Lebenslustige
Die Göttin der Lebenslust ist neugierig auf die Welt und ihre Bewohner. Sie mag an sich selbst ihre Risikofreude und ihre Abenteuerlust: Berge erklimmen, Flüsse durchschwimmen – es sind keine Grenzen in Sicht. Umso überraschter ist sie von sich selbst, wenn doch mal die Energie fehlt, wenn sie doch mal zaudert. Das lässt sie sich nur ungern durchgehen. Hier gilt es zu entdecken: Innehalten ist auch mal schön! Und Muße keine Schwäche, sondern absolut sinnvoll. Denn wer durchs Leben rast wie ein ICE übersieht vielleicht die schönsten Blumen, die da am Hang stehen.

(B) Die Leidenschaftliche
Vornehme Zurückhaltung? Das ist nichts für die Göttin der Leidenschaft. Lachen, fluchen, weinen – ihre Gefühle wollen einfach nicht eingeschlossen werden. Umso größer ist manchmal der „Kater“ nach so einem Emotions-Gewitter. Wenn andere sich mal wieder vor den Kopf geschlagen fühlen und beleidigt sind. Aber: Eine Göttin hadert jetzt nicht mit sich selbst. Sie nimmt sich an, wie sie ist, weil sie weiß, dass „ganz sein“ bedeutet, positive und negative Reaktionen auszuhalten. Und mit ihrem Charme bringt sie die Welt ohnehin ganz schnell wieder in Ordnung.

(C) Die Ausgeglichene
Damit sie so richtig aus der Haut fährt, muss erst ein Erdbeben passieren. Die Göttin der Offenheit ist tolerant und nimmt die Menschen so, wie sie sind. Dazu gehören auch schlechte Seiten. So viel Ausgeglichenheit – man könnte es fast mit Gleichgültigkeit verwechseln. Und manchmal hadert diese Göttin deshalb mit sich selbst ein bisschen und sehnt sich nach den emotionalen Höhenflügen, die sie bei anderen sieht. Aber: Sich mit anderen zu vergleichen macht niemals froh. Lieber die Ausgeglichenheit als das sehen, was sie ist: Ein Geschenk.

(D) Die Zielstrebige
Pläne schmieden und Listen abhaken findet die Göttin der Zielstrebigkeit super. Sie freut sich einfach, wenn Dinge gelingen und keine Zeit verschwendet wird. Gut so, das sind wichtige Fähigkeiten und Eigenschaften! Also bitte auch nicht ins Grübeln kommen, wenn ihr plötzlich gesagt wird, dass sie unromantisch oder nüchtern sei. Denn das ist keine Schwäche, das ist spannend! Und überhaupt: Was wissen denn die anderen von ihren Träumen? Die bindet sie schließlich nicht jedem auf die Nase. Göttinnen lieben es, undurchschaubar zu sein – sonst wären sie schließlich keine.

(E) Die Kreative
Wetten, dass es in deinem Leben alles andere als trist und grau ist? Die Göttin der Kreativität sprüht vor Ideen und Einfällen. Ihr selbst fällt das schon gar nicht mehr auf. Anderen schon. Die bemerken auch die göttliche Unordnung – und dass sie in ihrer Zerstreutheit gern mal manches vergisst, was gerade im Kopf keinen Platz hat. Na und! Aufräumen dürfen die, denen sonst nichts einfällt. Solange du mit deiner Lebens-Einstellung niemandem schadest, lass dich nicht aus der Ruhe bringen. Denn genau das ist dein persönlicher Göttinnen-Faktor: die Herrscherin im kreativen Chaos.