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Die sieben Chakren: Energiezentren deines Körpers

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Die Chakren sind für die Energie in unserem Körper verantwortlich.
Die Chakren sind für die Energie in unserem Körper verantwortlich.
© Allef Vinicius via Unsplash

Das Wort Chakra stammt aus dem klassischen Sanskrit und bedeutet soviel wie Rad oder Kreis. Die Chakrenlehre ist über 4000 Jahre alt und wurde zunächst nur zwischen Lehrer und Schüler weitergegeben. Ansonsten wurde das Wissen geheim gehalten und ist im Westen erst durch die Schriften des Briten John Woodroffe bekannt. Neben dem indischen System der Chakren gibt es auch in anderen Kulturen eine Chakrenlehre, etwa in Tibet, aber auch bei verschiedenen Stämmen der Ureinwohner Nordamerikas, wie etwa den Tsalgi. Am bekanntesten ist heute aber das System mit sieben Chakren, wobei es auch hier Unterschieden in der Auslegung gibt.

Was sind Chakren eigentlich?

Im Hinduismus und auch im Yoga werden sieben Hauptchakren unterschieden. Diese stellen Energiezentren dar, die zwischen dem Körper eines Menschen und seinem Astralleib, also dem feinstofflichen Körper, wirken. Die Energiezentren sind entlang der Wirbelsäule angeordnet und mit einem Energiekanal verbunden. Jedem Chakra sind sowohl Farben und Gottheiten, als auch physische und psychische Auswirkungen zugeordnet. Ist der Energiefluss durch ein oder mehrere blockierte Chakren gestört, kann sich dies sowohl mental als auch körperlich bemerkbar machen.

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Die sieben Hauptchakren

1. Chakra: Das Muladhare-Chakra oder Wurzelchakra gilt als das Basischakra. Es befindet sich über dem Steiß in Höhe des Damms und wird mit der Farbe Rot und dem Element Erde assoziert.

2. Chakra: Das Svadisthana Chakra oder Sakralchakra befindet sich eine Handbreit unter dem Bauchnabel. Ihm werden die Farbe Orange und das Element Wasser zugeordnet. Es steht für Sexualität, Emotionen und Lebensfreude.

3. Chakra: Das Manipura-Chakra oder Solarplexus-Chakra liegt auf dem Solarplexus. Es wird mit der Farbe Gelb und dem Element Feuer in Verbindung gebracht und hat als Grundprinzip die Gestaltung des eigenen Seins.

4. Chakra: Das Anahata-Chakra oder Herzchakra befindet sich in der Mitte der Brust und wird mit der Farbe Hellgrün und dem Element Luft in Verbindung gebracht. Die Themen hier sind Seinshingabe, Verbindung und Liebe.

 

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5. Chakra: Das Vissudha-Chakra oder Halschakra wird auch Kehlkopfchakra genannt und liegt dementsprechend auch auf dem Kehlkopf. Ihm wird Hellblau und der Äther zugeordnet. Die Themen des Halschakras sind Kommunikation, Kreativität und Klarheit.

6. Chakra: Das Ajna-Chakra oder Stirnchakra gilt als das wahrnehmende Chakra und wird auch drittes Auge genannt. Es liegt zwischen den Augenbrauen und wird mit der Farbe Violett und der Zeit assoziiert. Es geht um Seinserkenntnis und Spiritualität.

7. Chakra: Das Sahasrara-Chakra oder Kronenchakra wird auch Scheitelchakra genannt und ist das einzige Chakra, das außerhalb des Körpers über dem Scheitel liegt. Die zugeordneten Farben sind Weiß und ein leichtes Lila, während das zugeordnete Element der Raum selbst ist. Es ist die Verbindung zum Höheren und die Themen sind Heimkommen und Erleuchtung.

Alles in Balance?

Sind alle Chakren offen, kann das Prana, die Energie, frei zwischen ihnen fließen. Es ist aber möglich, dass deine Energiezentren durch negative Energien, Stress, Wut, traumatische Ereignisse oder andere Faktoren teilweise blockiert, nur teilweise geöffnet oder sogar überaktiv sind. Meist sind einige Chakren blockiert, während andere Energiezentren dafür umso aktiver sind. Es kommt zu einem Ungleichgewicht und das Prana kann nicht mehr frei fließen. Beim Wurzelchakra etwa kann eine Blockierung Existenzängste und Darmerkrankungen begünstigen. Durch Energiearbeit ist es möglich, Blockaden zu lösen und dadurch die Chakren in Balance zu bringen.

Wie kann ich meine Chakren im Alltag stärken?

Den ersten sechs Chakren ist je ein Mantra zugeordnet, mit dem es zu stärken und bei Bedarf zu öffnen ist: Lam, Vam, Ram, für das Herzchakra Yam, Ham und Aum. Du kannst auch mit den zugeschriebenen Farben arbeiten und beispielsweise einen blauen Schal tragen, wenn du Blockaden im Halschakra hast. Auch bestimmte Heilsteine, Aromen und Lebensmittel sollen bei Blockaden der Chakren helfen können.

Wichtig: Hast du starke körperliche oder psychische Symptome, die nicht verschwinden, solltest du unbedingt einen Arzt aufsuchen.