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Die richtige Pflege für trockene Haut

Verwöhne deine spröde Haut

Wie du deiner Haut jetzt etwas Gutes tust.
Wie du deiner Haut jetzt etwas Gutes tust.
© Rawpixel via Unsplash

Die Haut wirkt als das größte Organ des Menschen und ist auf Grund ihrer ungeschützten Position sehr anfällig auf jegliche Veränderungen in unserer Umwelt. Ein klassisches Beispiel einer solchen Reaktion ist die trockene Haut. Die ist nicht nur unangenehm für den Betroffenen, sondern macht die Haut auch anfälliger für Infektionen. Wie eine trockene Haut entsteht und was du dagegen unternehmen kannst erfährst du hier:

Wie sich eine trockene Haut äußert

Eine trockene Haut kann sich auf verschiedene Weisen äußern. Die meisten Menschen spüren die trockene Haut jedoch anhand eines unangenehmen Spannens. Zusätzlich kann die Haut Jucken oder sogar Brennen, besonders nach dem Duschen, leiden viele Menschen unter dem unangenehmen Gefühl.

Eine trockene Haut lässt sich auch durch ihr Aussehen erkennen. Sie ist oftmals rissig, spröde und faltig und kann sich durch gerötete oder auch schuppende Stellen zeigen.

An diesen Stellen macht sich trockene Haut besonders bemerkbar:

• An den Händen, insbesondere den Fingerknöcheln
• An den Armen
• An den Oberschenkeln und Schienbeinen
• Im Gesicht, wie beispielsweise in der Augen- und Wangen Partie
• An den Lippen

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Ursachen für trockene Haut

Der Grund, warum die trockene Haut besonders in den Wintermonaten auftritt, liegt unter anderem daran, dass die kalte, feuchtigkeitsarme Luft das Austrocknen der Haut begünstigen. Weitere Ursachen können Folgende sein:

• Trockene Heizungsluft
• Zu heißes Duschen
• Genetische Veranlagungen
• Untergewicht

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  • Mangelnde Flüssigkeitszufuhr
  • Falsche Pflege durch Inhaltsstoffe wie zum Beispiel Alkohol
  • Allergien und Unverträglichkeiten
  • Durch die natürliche Hautalterung

Doch trockene Haut ist kein reines Winterproblem. Auch im Hochsommer leiden viele Menschen unter dem Spannen und Brennen, da eine intensive Sonneneinstrahlung und Hitze in Kombination mit übermäßigem Schwitzen den Körper ebenfalls schneller austrocknen.

Wie du bei trockener Haut am besten vorgehst

Meistens lässt sich trockene Haut mit einigen Tricks und Hausmittelchen wieder in den Griff bekommen. Probier’s doch mal damit:

  • Körperpflege

    Versuche deinen Körper, wenn möglich mit lauwarmem Wasser zu duschen um deine Haut zu schonen, da heißes Wasser den natürlichen Fettfilm deiner Haut nicht zerstört. Außerdem solltest du zu häufiges Duschen vermeiden. Beim Duschgel, sowie bei der anschließenden Körper- und Gesichtspflege empfehlen sich pH-neutrale und alkoholfreie Pflegeprodukte.

  • Öl bei trockener Haut

    Öl wird häufig nachgesagt, dass es pflegender ist, als herkömmliche Pflegecremes. Beispielsweise hat Olivenöl einen hohen Nährstoffgehalt und enthält viel Vitamin E, was der natürlichen Hautalterung vorbeugt. Man sollte allerdings bei der Hautpflege mit Olivenöl darauf achten, stets natives, kaltgepresstes Öl zu verwenden.

  • Luftfeuchtigkeit erhöhen

    Auch der trockenen Heizungsluft im Winter kann entgegen gewirkt werden. Am besten funktioniert das durch so genannte Luftbefeuchter, welche die Raumluft mit Wasser anreichern. Möchtest du allerdings kein Geld für ein Luftbefeuchter-Gerät ausgeben, kannst du auch einfach ein feuchtes Tuch oder einige mit Wasser gefüllte Schalen über der Heizung platzieren.

  • Die richtige Ernährung bei trockener Haut

    Wenn du unter trockener Haut leidest, solltest du viel Omega-3-Fettsäuren zu dir nehmen, da sie deine Haut vor dem Austrocknen schützen. Omega-3-Fettsäuren findest du besonders in Fisch, Algen oder Nussölen.
    Auch Vitamin E schützt die Haut vor Zellschäden. Besonders in Himbeeren, Sonnenblumenöl und Walnüssen findest du viel Vitamin E.

  • Trinken, Trinken, Trinken.

    Der beste und einfachste Weg um unsere Haut vor dem Austrocknen zu schützen, ist durch ausreichend Flüssigkeit. Deshalb solltest du mindestens zwei Liter Wasser am Tag trinken. Außerdem kannst du zusätzlich Nahrung zu dir nehmen, die viel Wasser enthält. Etwa Gurken, Kürbisse oder auch klassischerweise Suppen.