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Die achtsam-offline-sein-Challenge – 5 Tage Sinnlichkeit im Hier und Jetzt

Die reale Welt in fünf Tagen neu entdecken

Mit dieser Challenge entziehst du dich gezielt dem virtuellen Leben.
Mit dieser Challenge entziehst du dich gezielt dem virtuellen Leben.
© Allef Vinicius via Unsplash

Die moderne Technik macht uns das Leben in vielen Bereichen wunderbar einfach und trägt dazu bei, dass wir unzählige Themenbereiche zu jeder Tages- und Nachtzeit abrufen können. Wir können in Austausch mit Menschen auf der ganzen Welt treten, unseren Einkauf im Netz ordern, einen Hundesitter oder neuen Job finden oder uns auf Partnersuche begeben.

Dennoch bringen Smartphones und Notebooks nicht nur Vorteile mit sich. Social Media und Konsorten verführen uns zu mehr Zeit im Netz, als vielleicht gut für uns wäre. Deshalb heißt es jetzt: Bewusst offline sein und achtsam die reale Welt wahrnehmen. Im Folgenden findest du fünf Tipps, wie du die Sinnlichkeit im Hier und Jetzt in fünf Tagen neu entdecken kannst:

Riechen: Tief durch die Nase einatmen

Nimm dir an dem ersten Tag deinen Geruchssinn vor und geh auf die Jagd nach Düften. Kannst du die Jahreszeit am Geruch erkennen? Wonach riecht sie? Bei welchen Düften wird dir ganz warm ums Herz? Vielleicht magst du auch einen Ausflug in die Welt der Aromatherapie wagen und schauen, welche Düfte wie auf dich wirken?

Schmecken: Lass es dir auf der Zunge zergehen

Auch heute lässt du dein Smartphone mal links liegen und konzentrierst dich ganz auf deinen Geschmackssinn. Wie schmeckt deine Zahnpasta? Magst du die überhaupt, oder gäbe es eine andere, die du ausprobieren magst? Möglicherweise hast du auch Lust, eine neue Speise oder ein neues Getränk auszuprobieren?

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Sehen: Halte die Augen auf

Da du nicht mehr auf einen Bildschirm starrst, kannst du deine Umgebung neu entdecken. Stand dieses hübsch verwinkelte Häuschen schon immer da? Sie wann blühen die Blümchen dort drüben auf der Wiese schon? Und wie wirkt sich das Tageslicht auf deine Stimmung aus? Gönne deinen Augen etwas ganz Besonderes und gehe in eine Kunstausstellung oder einen botanischen Garten.

Fühlen: Ertaste deine Welt

An Tag vier kannst du dich auf deinen Tastsinn konzentrieren. Welche Kleidung trägst du am liebsten? Welche Creme hast du gerne auf der Haut? Alltagsberührungen bewusst nachspüren kann ebenso interessant sein, wie bewusst Reize schaffen, etwa durch das Drücken von Akupressurpunkten oder eine kleine Eigenmassage.

Hören: Den Geräuschen deiner Umgebung lauschen

Am letzten Tag steht dein Hörsinn an. Nimm wahr, welche Geräusche dich in deinem Alltag umgeben. Dabei ist es erst mal egal, ob diese angenehm oder eher unangenehm sind. Achtsames Beobachten und Annehmen kann dir gerade bei nervigen Geräuschen weiterhelfen. Auch Musik kann ganze neu erforscht werden. Ein Lied, dass du schon lange kennst, kann sie auf einmal ganz anders anhören, wenn du auf jedes kleine Detail achtest. Was gibt es bezüglich des Hörens bei dir zu entdecken?

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