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Die 5 Arten des Schweigens: Weißt du, wie du die Stille einsetzen kannst?

Reden ist Silber, Schweigen ist Gold.

Schweigen muss nicht immer schlimm sein.
Schweigen muss nicht immer schlimm sein.
© Kristina Flour via Unsplash

Die Ruhe des Schweigens kann beruhigend und besänftigend sein. In manchen Situationen kann sie jedoch genau das Gegenteil bewirken. Welche Arten des Schweigens gibt es überhaupt und welchen Effekt haben sie auf uns und unsere Mitmenschen?

Schweigen als Dialogverweigerung

Die wohl bekannteste Art des Schweigens ist die Variante der Dialogverweigerung. Der andere kann oder will uns keine Antwort geben und so den Dialog nicht fortführen. Das kann ganz schön frustrierend sein. Besonders in wichtigen, wegweisenden Gesprächen kann sich Schweigen destruktiv auswirken und eventuell Freundschaften und Partnerschaften aufs Spiel setzen.

Schweigen als Zeichen der Vertrautheit

Es gibt unangenehmes Schweigen. Und es gibt Schweigen, zwischen Menschen, die sich auch ohne viele Worte blind verstehen. Ein Schweigen zwischen guten Freunden muss kein schlechtes Zeichen sein, sondern verdeutlicht häufig die besondere Beziehung zwischen diesen beiden Menschen.

Schweigen zum Besänftigen

Dein Gegenüber redet sich in Rage, ist vollkommen aufgelöst oder sauer? Und du willst die Situation einfach nur beruhigen. Oft bringen beschwichtigende Floskeln einen da nicht weiter, sondern erreichen beim Anderen eher das Gegenteil. Jetzt heißt es: Ruhe bewahren. Einfach mal Schweigen und den anderen sich Luft machen lassen. Wenn er sich abreagiert hat, wird er empfänglicher sein für deine Botschaften.

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Schweigen zum Gedenken

Manchmal kann Schweigen jedoch auch ein Zeichen des Respekts sein. Zum Beispiel wenn wir während eines Gottesdienstes oder einer Beerdigung der verstorbenen Personen gedenken und ihnen damit die letzte Ehre erweisen. In unseren Gedanken versunken können wir abschalten und uns nochmal an die letzten schönen Momente mit ihnen erinnern und das eigene Leben schätzen lernen.

Schweigen als Gelübde

Bekannt sind sie meistens in einem religiösen Zusammenhang. Menschen legen ein Schweigegelübde ab, wenn sie beispielsweise ins Kloster gehen, um etwa ihr Leben zu entschleunigen und sich selbst oder Gott wieder näher zu kommen.