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Die 10 Lebensregeln des Hinduismus und was wir daraus lernen können

Lerne von dem Sanatana Dharma

Lerne von den Weisheiten des Hinduismus.
Lerne von den Weisheiten des Hinduismus.
© Patrick Schneider via Unsplash

Mit etwa 900 Millionen Anhängern ist der Hinduismus die drittgrößte Weltreligion. Besonders in Asien ist der Hinduismus, neben dem Buddhismus und dem Taoismus, weit verbreitet. Man geht davon aus, dass bereits seit 3000 Jahren Menschen nach dem Vorbild des Hinduismus leben. Doch was sind die Kerngedanken dieser alten Religion und kann sie auch Nicht-Hindus etwas beibringen?

Was ist der Hinduismus?

Der Hinduismus ist, anders als das Christentum oder der Islam, eine polytheistische Religion. Das bedeutet, dass es im Hinduismus nicht nur einen, sondern viele Millionen Götter gibt.
Die Hindus glauben, dass die Seele eines Menschen unsterblich ist und stets wieder in einen neuen Körper inkarniert. Somit befinden sich Tod und Geburt in einem ewigen Kreislauf, dem Samsara. In welcher Art und Weise du wiedergeboren wirst, wird nicht zuletzt dadurch bestimmt, wie du dich in deinem jetzigen Leben verhältst. Dieses Phänomen wird von den Hindus „Karma“ bezeichnet.

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Das Karma, welches mittlerweile auch schon in den westlichen Kulturen stark an Bekanntheit zugenommen hat, ist gewissermaßen ein Gesetz des Ausgleichs. Tue Gutes und dir widerfährt Gutes. Tue Schlechtes und dir wird Schlechtes getan. Wenn du dich fragst ‚Was ist Karma genau?‘ kannst du das in unserem verlinkten Artikel lesen.

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Das Sanatana Dharma und was wir davon lernen können

Das Sanatana Dharma ist nach den Hindus ein universelles Gesetz, welches aus einer Vielzahl an Regeln zusammen gesetzt ist. Es ist den Hindus vorgesehen sich nach dem Sanatana Dharma zu richten, damit die ewige Ordnung eingehalten werden kann.
So lauten die zehn Lebensregeln im Hinduismus:

  1. Halte dich rein
  2. Sei zufrieden
  3. Sei freundlich und geduldig
  4. Bilde dich
  5. Richte dich nach den Göttern
  6.  Zerstöre und verletze nicht
  7. Lüge nicht
  8. Stehle nicht
  9. Beneide andere nicht
  10. Sei nicht unbeherrscht und gierig

Auch wenn du selbst kein Hindu bist, ist es immer ratsam, sich von den Weisheiten anderer Religionen und Kulturen inspirieren zu lassen. Denn unabhängig davon, ob du an Karma, Wiedergeburt oder das Sanatana Dharma glaubt, schlägt es im Grundkern eine friedliche, harmonische Lebensweise vor, um für uns alle das Miteinander auf der Erde zu erleichtern.