Bookmark

Früherkennung Demenz: So erkennst du, ob du gefährdet bist

Es kann jeden treffen

Bist du Demenz gefährdet?
Bist du Demenz gefährdet?
© Leon Biss via Unsplash

Eine verlässliche Möglichkeit, um festzustellen, wie hoch das Risiko ist, an Demenz zu erkranken, ist eine eingehende Untersuchung vom eigenen Erbgut. Doch gibt es darüber hinaus auch Symptome, die du womöglich jetzt schon an dir erkennen könntest? Wir haben uns für dich schlau gemacht und präsentieren dir nun einen kurzen Selbsttest sowie die wichtigsten Anzeichen für Demenz.

Ein schneller Selbsttest: Drei Uhren zeichnen

Du benötigst Hilfe von einer zweiten Person, um diesen Test durchführen zu können. Diese muss dich dabei beobachten, wie du insgesamt drei Uhren, mit spontan von ihr genannten Zeiten aufzeichnest und sich am besten Notizen darüber machen, wie dein Verhalten war:

  • Hast du verwirrt gewirkt oder gezögert, wo welche Zahlen hinkommen?
  • Hast du dir schwergetan? Wenn ja, inwiefern?
  • Waren deine Hände dabei unruhig?
  • Mit welchen Zahlen hast du angefangen?
  • Wie viele Korrekturen hast du vorgenommen?

Die 4 besten Lebensmittel für das Gehirn

Video-Empfehlung

Natürlich ist im Bezug hierauf immer zu beachten, wie leicht du dir tust, eine Uhr zu lesen. Wenn du nämlich nicht auf Anhieb weißt, wie viel Abstand etwa zwischen der 12 und der 3 herrschen sollen, kann es schon kurz einmal dazu kommen, dass du zögerst. So etwas ist also ganz normal. Kritisch wird es bei diesem Test dann, wenn sich deine Zahlen völlig außerhalb der Uhr befinden, oder du diese eher verzerrt darstellst. Dann machen sich nämlich erste Orientierungsprobleme bemerkbar und du solltest besser mit einem Arzt reden.

Anzeichen von Demenz, die sich schon in jungen Jahren zeigen

Alzheimer ist ein schleichender Prozess. Es kommt nicht von heute auf morgen und kündigt sich zumeist durch verschiedene zunächst noch banal wirkende Problemchen an, die aber mit der Zeit immer gravierender ins Gewicht fallen:

  • Dein Kurzzeitgedächtnis wird merklich schlechter.
  • Einst warst du sehr gesellig, nun möchtest du lieber deine Ruhe haben, denn die Welt wird immer anstrengender für dich.
  • Du hast Orientierungsschwierigkeiten und verläufst dich sogar in dir bekannten Städten.
  • Es kommt häufiger zu Wortfindungsstörungen, die du zuvor noch nicht hattest.
  • Deine Stimmung schwankt oft spontan und unbegründet.

Was kannst du tun, um dem entgegenzuwirken?

Leider handelt es sich bei der Demenz nach wie vor um eine unheilbare Störung im menschlichen Gehirn. Verschiedene Studien konnten allerdings belegen, dass ein regelmäßiges Mentaltraining für geistige Fitness sorgt. Und diese scheint eine entscheidende Schlüsselrolle in dieser Angelegenheit zu tragen.