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Channeling – kraftvolle Impulse aus der geistigen Welt

Mittels Medium mit Geistern in Kontakt treten

Der Kontakt zu Geisterwesen fasziniert Menschen verschiedenster Kulturen seit jeher.
Der Kontakt zu Geisterwesen fasziniert Menschen verschiedenster Kulturen seit jeher.
© Dingzeyu Li via Unsplash

Das Channeling bezeichnet üblicherweise das Empfangen von Botschaften übernatürlicher Wesen oder Personen. Dies geschieht meist durch einen Channel, auch Medium genannt, dass den Kontakt zu Engeln, anderen Geistwesen oder Verstorben aufnimmt und die Botschaften weitergibt.

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Tradition des Channeling

Channeling oder auch Mediumismus ist auf der ganzen Welt verbreitet und ist sowohl in religiösen als auch okkulten Glaubensrichtungen vertreten. Die Formen des Channeling unterscheiden sich kulturell und glaubensbedingt. Allen gemein ist allerdings, dass die Existenz von Geistwesen oder Ahnen akzeptiert und die Aufnahme und Weitergabe von Botschaften sogenannter nicht-physikalischer Wesen für möglich gehalten wird.

Im christlichen Glauben findet Channeling ebenso Beachtung, wie im Schamanismus. In Europa ist der Mediumismus vor allem in Großbritannien, etwa Wales und England verbreitet, aber auch in der Schweiz. In Brasilien können gechannelte Aussagen sogar vor Gericht anerkannt werden, wenn diese von dem Medium unter der Aufsicht eines Notars erhalten wurden.

Channeln - was ist das, wie geht es?

Welche Aufgabe hat das Medium beim Channeling?

Das Medium stellt sich im Rahmen einer Sitzung, einer sogenannten Séance, manchmal auch Reading oder Sitting genannt, als Kanal oder Sprachrohr für Geistwesen oder Ahnen zur Verfügung.

Bei einer Séance sind meist mehrere Personen außer dem Medium selbst anwesend. Bei einer Einzelsitzung kann eine Person direkt über das Medium mit den Geistwesen in Kontakt treten. Auch das Channeln von Informationen durch das Medium selbst, etwa während einer Meditation, ist möglich.

Das Medium fungiert entweder direkt als Sprachrohr für die Information oder gibt diese für die Fragenden in eigenen Worten wieder. Auch Schreibmedien, die die eingegebenen Informationen schriftlich festhalten, sind unter den Medien zu finden.

Ablauf des Channelings

Der Ablauf einer Channeling-Sitzung, bei der Außenstehende durch ein Medium Fragen an Verstorbene oder Geistwesen stellen, kann stark variieren. Üblich ist es jedoch, dass sich der Fragende genau überlegt, welche Fragen er stellen möchte und diese gegebenenfalls aufschreibt.

Viele Medien erlauben mittlerweile auch das Aufzeichnen des Channelings mit einem Aufnahmegerät. Nach einem Gespräch zwischen Medium und Fragesteller versenkt sich das Medium in Meditation und nimmt Kontakt zu dem Verstorbenen oder Geistwesen auf.

Ist der Kontakt hergestellt, gibt das Medium dem Fragensteller üblicherweise einen Hinweis, dass das Gespräch beginnen kann. Die Fragen können gestellt werden und das Medium channelt die Antworten und gibt diese entweder ungefiltert oder in eigenen Worten weiter.

Auch das Nachfragen ist wie im Rahmen eines natürlichen Gesprächs oft möglich, etwa wenn eine Antwort unklar ist. Das Gespräch endet meist damit, dass sich der Verstorbene oder das Geistwesen aus der Konversation zurückzieht und verabschiedet. Daraufhin taucht das Medium aus der Meditation oder Trance auf und die Sitzung wird beendet.

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Mögliche Themen bei einem Channeling

Bei einem Channeling, bei dem ein Urahn befragt wird, sind vor allem familiengeschichtliche Themen möglich, auf die der Verstorbene möglicherweise eine Antwort geben könnte. Auch die Aufarbeitung von bestehenden Missverständnissen oder Unstimmigkeiten oder das Übermitteln letzter Worte oder eines Abschiedes sind Themen, wenn ein Medium mit Verstorbenen in Kontakt tritt.

Werden Geistwesen um Hilfe gebeten, werden häufig Aspekte wie Liebe und Partnerschaft, aber auch Lebensplanung, Problembewältigung, sowie Sicherheit und Finanzen besprochen. Auch Fragen zur Lebensführung und spirituellen Weiterentwicklung werden gestellt.