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Arbeit mit dem inneren Kind – Lass Leichtigkeit in dein Leben

Wecke deine Lebenslust

Kindliche Begeisterung verleiht deinem Leben mehr spielerische Leichtigkeit.
Kindliche Begeisterung verleiht deinem Leben mehr spielerische Leichtigkeit.
© Bảo-Quân Nguyễn via Unsplash

Fast jede von uns kennt den Moment, wenn sie vom Erwachsenendasein genug hat und sich die unbeschwerte Kindheit zurückwünscht, in der das größte Problem war, dass es kein Eis zum Nachtisch gab. Das passiert gerne an Tagen, an denen gefühlt jeder was von einem will, der Stapel der unbearbeiteten Aufgaben Mount Everest-Ausmaße annimmt und man das Gefühl hat, vor Routine und Alltagstrott kaum noch atmen zu können.

Bei genau dieser Stimmungslage kann die Arbeit mit dem inneren Kind helfen. Arbeiten wir mit unseren kindlichen Anteilen, können wir nicht nur Verletzungen und traumatische Erfahrungen von früher aufarbeiten, sondern uns auch die Stärken unseres jüngeren Selbst zunutze machen.

Arbeit mit dem inneren Kind – was ist das überhaupt?

Dieser therapeutische Arbeitsansatz geht davon aus, dass die Erinnerungen, Erfahrungen und Emotionen aus der Kindheit gespeichert werden und bei der therapeutischen Arbeit durch die Spaltung vom aktuellem Erwachsenen-Ich und dem inneren Kind besser bearbeitet werden kann. Seit den 1990ern gibt es verschiedene Arbeitsansätze und therapeutische Schulen, die mit dem inneren Kind als jüngerem Persönlichkeitsanteil aus der Vergangenheit arbeiten. In der Psychotherapie gilt die Arbeit mit dem inneren Kind als sehr effektiv und auch im privaten Rahmen kann man sich Anregungen für die Weiterentwicklung holen.

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Mit dem inneren Kind zu mehr Leichtigkeit im Leben finden

Die meisten Kinder haben eine natürliche Begeisterung für Alltagsdinge, erfreuen sich daran, ihre Umwelt zu entdecken und begegnen neuen Situationen mit einer Unbefangenheit, die eine ganze eigene Leichtigkeit mit sich bringt.

Dieses Spielerische und Unbefangene, sowie der Mut zum Scheitern und zum vollmundigen Lebensgenuss kann im Erwachsenenalter verloren gehen, wenn die Betroffenen sich zwischen gesellschaftlichen Konventionen, eigenen und äußeren Ansprüchen verlieren und ihre Spielfreude vergessen. Mach eine Fantasiereise mit deinem inneren Kind und erinnere dich, welche Spiele du gerne gespielt und welche Speisen du dir gewünscht hast. Kannst du dich erinnern, wie schön ein beherzter Sprung mit Gummistiefeln in die nächste Pfütze war, ist der erste Schritt gemacht.

Kindliche Begeisterung statt kindisches Verhalten

Das bedeutet jedoch nicht, dass diese Arbeit kindisches Verhalten hervorruft. Durch den Kontakt zum inneren Kind werden lediglich Anreize geschaffen, aus der traditionellen Erwachsenenrolle heraus zu fallen und eine spielerische Leichtigkeit zu kultivieren, die auch auf andere Aspekte des Lebens übergehen und für mehr Individualität und Lebensfreude sorgen kann.