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Amulett: Die Bedeutung hinter dem Schmuckstück

Bedeutung, Wirkung und DIY

Ein schönes Amulett kannst du dir auch ganz leicht selber machen
Ein schönes Amulett kannst du dir auch ganz leicht selber machen
© Pat Kwon via Unsplash

Das Amulett als Talisman wird seit jeher genutzt, um Glück zu locken und Unglück zu vertreiben. Was man unter einem Amulett versteht, zu welchem Zweck es eingesetzt wird und wie du dir mit ein wenig Fingerspitzengefühl dein persönliches Amulett selber machst, das erfährst du hier.

Was ist ein Amulett?

Ein Amulett, auch als Talisman bezeichnet, ist in seiner Ursprungsform ein Gegenstand, der nahe am Körper getragen wird und dem magische Eigenschaften zugeschrieben werden. So soll die ihm eigene Energie Unglück vertreiben und Glück fördern. Das Amulett kommt in schmückender Funktion sichtbar zum Einsatz oder aber verborgen unter der Kleidung. Es kann beispielsweise als Kette, Ring, Anstecker oder gar als Lederbeutel getragen werden. Es gibt außerdem Amulette, die im Haus aufbewahrt, im Fahrzeug platziert oder dem Nutztier umgehängt werden.

Amulett: geschichtlicher Hintergrund

Die Herkunft des Begriffes „Amulett“ ist nicht geklärt. Es gibt unterschiedliche Vermutungen: Etwa die begriffliche Anlehnung an „hamala“ („tragen“, arabischer Raum) oder „amoliri“ („abwenden“/“entfernen“, lateinische Wurzeln).

Klar ist aber, dass Amulette in ihrer glückbringenden Eigenschaft in nahezu allen Epochen und Gebieten Verwendung fanden und finden. Sei es bei den Ägyptern (Horusauge), Chinesen (Lochmünzen), Indianern (Medizinbeutel), Römern (diverse Fruchtbarkeitssymbole) und natürlich auch im Christentum (Kreuze, Pilgerzeichen).

 

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Aus welchem Material besteht ein Amulett?

Für ein Amulett können vielfältige Materialien zum Einsatz kommen. Altbewährt und besonders beliebt sind Stein (vor allem Bernstein und Bergkristall), unterschiedliches Metall/Legierungen (Gold, Silber, Bronze, Kupfer, Messing, …) oder Holz. Aber auch Talismane aus Leder, Stoff, Papier, Kunststoff oder sogar Fimo erfreuen sich großer Beliebtheit.

Neben dem Material des Amuletts sind Symbolik, Schrift, Gestaltung sowie Energiefluss wesentlich.

Das Amulett und seine Eigenschaften

Im Allgemeinen werden dem Talisman zwei maßgebliche Eigenschaften zugeschrieben:

  • Die ihm eigene Energie soll glückbringend wirken
  • Die ihm eigene Energie soll negativen Kräften entgegenwirken, die auf den Menschen wirken (passiver Schutz)

Dadurch ergibt sich eine Vielzahl von Einsatzmöglichkeiten, hier seien nur einige genannt:

  • Einsatz im medizinischen Bereich/Heilkunde (für Gesundheit, gegen Krankheiten)
  • Schutz gegen den „bösen Blick“
  • Schutz vor bösen Geistern
  • Schutz vor negativen Gedanken
  • Steigerung der Fruchtbarkeit
  • Glück im familiären, beruflichen oder finanziellen Bereich
  • als Liebeszauber
  • Schutz gegen Konflikte
  • Steigerung von Mut, Kraft, Ausgeglichenheit, Selbstbewusstsein und (mentaler) Stärke

Amulett selber machen: So geht’s!

Gekaufte Talismane freuen sich großer Beliebtheit. Aber warum ein Amulett nicht einfach selber machen? Viele Menschen lassen sich vom vermuteten Aufwand abschrecken oder sind unsicher, wie sie den Talisman in Eigenregie mit energetischen Eigenschaften ausstatten sollen. Dabei ist das gar nicht schwierig! Wie du dein eigenes Amulett gestaltest, erklären wir dir hier.

Material

Bei der Auswahl des richtigen Werkstoffes, um dein Amulett selber zu machen, ist es wichtig, die eigenen Grenzen zu kennen. Die meisten Metalle, Gold, Silber und Edelstein können von Laien ohne entsprechendes Werkzeug nicht bearbeitet werden. Für die Gestaltung eines solchen Talismans benötigst du die Hilfe von einem Profi. Ausnahme ist Kupfer! Es gilt als recht einfach zu gravieren oder beschreiben. Rohlinge für Amulette aus Kupfer sind im Handel erhältlich.

Leicht zum Selbermachen sind Amulette aus Papier/Pergament (zurechtschneiden und/oder flammen), Wachs (Bienenwachs ist bestens geeignet), Fimo oder lufthärtender Modelliermasse. Auch Holzrohlinge können vom geschickten Laien zu einem Talisman verarbeitet werden. All diese Materialien findest du in einem guten Bastelgeschäft.

Symbole und Texte

Die Form deines selbstgemachten Amuletts und seine Symbolik bestimmst du nach deinen Wünschen und Vorlieben. Möglichkeiten gibt es schier unendliche. Wichtig ist, dass die Auswahl zu dir passt und dir dein Talisman energetisch gut zur Seite steht. Auch bestimmte Worte oder Textstellen kommen gerne zum Einsatz.

Weihe, Energie und Effekte

Das selbstgemachte Amulett mit Energie zu füllen ist gar nicht so schwierig, wie du vielleicht denkst. Besonders gerne wird die Eigenenergie-Weihe durchgeführt. Umschließe dazu dein Amulett fest mit den Händen. Nun schließt du die Augen und lässt deine Energie in den Talisman fließen. Stelle es dir nur bildlich vor (als Lichtstrom zum Beispiel).

Wer sein Amulett selber macht, möchte es auch gerne mit passenden Effekten ausstatten. Am leichtesten ist es, den Talisman hierfür zu besprechen. Nimm dein selbstgemachtes Amulett dazu wieder in die Hand oder aber halte beide Hände darüber und wirke mit Sprache auf es ein. Anleitungen und (Zauber-)Sprüche hierzu finden sich im Internet. Oder aber du bist kreativ und denkst dir selbst etwas aus!