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Alles schwingt: Jeder kann pendeln

Das Prinzip von Anziehung und Abstoßung

Um pendeln zu können muss man kein Heilpraktiker sein, aber ein wenig Offenheit und Geduld gehören schon dazu.
Um pendeln zu können muss man kein Heilpraktiker sein, aber ein wenig Offenheit und Geduld gehören schon dazu.
© Ben Ostrowsky via Unsplash

Alles um uns herum schwingt, die Luft, die Materie, die Gedanken… Mit dem Pendel können wir diese Energien sichtbar machen. In unserer Hand ist es ein Schlüssel zum Unterbewusstsein, eine Möglichkeit mit ihm zu kommunizieren. Pendeln ist eine uralte Methode, Informationen zu erhalten, die sonst verborgen sind. Schon der Physiker Isaac Newton sagte: „Was wir wissen, ist ein Tropfen. Was wir nicht wissen, ist ein Ozean.“ Lassen wir uns auf das Abenteuer ein, nicht sofort alles verstehen und erklären zu können und probieren aus, was passiert – mit Neugier und Zuversicht, denn viel schief gehen kann dabei gar nicht…

Pendeln in der Geschichte

Schon vor 8000 Jahren haben Menschen Pendel und Wünschelruten als Entscheidungshilfe verwendet. Das zeigen Felsmalereien aus der westlichen Sahara. Auch in Ägypten und in China wussten die Menschen schon lange, wie sie mit dem Pendeln Wasseradern, Erze oder magnetische Felder aufspüren konnten. Inzwischen ist es längst wissenschaftlich belegt: Es gibt keine tote Materie. Bäume, Tiere, Menschen, Objekte – alles besteht aus Nanoteilchen, die ständig in Bewegung sind und die unterschiedlich schwingen und aufeinander reagieren. Energie kann weder erschaffen, noch vernichtet werden, sie kann nur umgewandelt werden. Musikschwingungen zum Beispiel beeinflussen Eiskristalle, wie die Experimente des japanischen Alternativmediziners Emoto Masaru zeigen. Auf Mozart reagieren sie anders als auf Heavy Metal oder Helene Fischer.

Hokuspokus oder Weisheit?

Genauso wie die Eiskristalle reagieren auch wir auf Schwingungen, positive und negative. Vieles dabei geschieht gar nicht bewusst, aber unsere Sinne registrieren es. Die Lehre der Strahlenwirkungen auf Organismen nennt sich Radiästhesie. Sie befasst sich mit den physikalischen Strahlungen von Mineralien, Pflanzen, Wasseradern, elektromagnetischen Feldern und mentalen oder feinstofflichen Phänomenen wie etwa der Aura oder den Chakren. Unter den ersten Vordenkern waren der deutsche Naturforscher Freiherr von Pohl und Abbé Bouly aus Frankreich, die vor allem die Auswirkung von Magnetlinien auf die Gesundheit untersuchten. Bis heute nutzen auch Heilpraktiker, Tierärzte und Ärzte Pendel und Rute zur Diagnose.

Voraussetzungen, um pendeln zu können

Aber man muss nicht Naturheilkunde studiert haben, um zu pendeln. „Jeder Mensch ist grundsätzlich dazu fähig, mit Pendel und Rute zu arbeiten“, schreibt der Autor und Experte Markus Schirner. Unter zwei Voraussetzungen: es regelmäßig zu üben und Fehler als Teil des Lernprozesses zu akzeptieren. Je feinfühliger ein Mensch seine Umwelt wahrnimmt, desto empfänglicher wird er und desto verlässlicher werden auch die Ergebnisse beim Pendeln. „Innere Demut und Dankbarkeit sowie ein gesundes Stück Ehrfurcht vor den kosmischen Kräften, gehören immer dazu“, so Schirner.

Grundlagen des Pendelns

Wer mit Respekt die Fragen stellt, um sich und anderen Menschen weiter zu helfen, wird überrascht sein: Es funktioniert tatsächlich! Je nachdem, auf was für eine „Sprache“ du dich mit deinem Pendel verständigt hast, wird es dir antworten. Meistens bedeutet rechts herum im Uhrzeigersinn kreisen: ja oder eine positive Reaktion. Links herum pendeln: nein oder negative Schwingung. Die Bewegung kann auch linear zum Objekt verlaufen, dann ist es auch zustimmend. Oder quer zum Objekt, dann ist es ablehnend. Mit ganz einfachen Übungen kannst du dies testen: zum Beispiel zwei Gläser Wasser aufstellen, beide gleich hoch mit Leitungswasser gefüllt. Das Pendel von einem zum anderen schwingen und bestätigen, dass beide identisch sind. Tauschen Sie nun das eine gegen ein Glas Mineralwasser, werden Sie sehen, dass das Pendel quer zu den Gläsern schwingt, der Inhalt also nicht identisch ist. Das Pendel zeigt immer die Reaktion der zwei Schwingungsfelder, die aufeinander treffen – ob sie sich anziehen oder abstoßen.

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Start-Schwierigkeiten beim Pendeln

Das ist keine Hexerei, aber es fühlt sich schon ein bisschen magisch an. Unser Körper funktioniert im Idealfall wie ein Verstärker. Die wahre Kunst beim Pendeln ist es, aus den unzähligen Schwingungen die eine, wichtige herauszufiltern und unser Bewusstsein zu sammeln, um eine Antwort auf eine bestimmte Frage zu finden, wie es der Alternativpsychologe Anton Stangl erklärt. Der Pendel-Pionier aus dem Odenwald hat sich sein Leben lang mit Radiästhesie beschäftigt und ein „Schwingpendel“ als Alternative zum Faden-Pendel entwickelt. Bei seinen Seminaren beobachtete er, dass es meistens, wenn das Pendeln gar nicht funktionieren wollte, an der verkrampften Einstellung oder an Verspannungen der Teilnehmer lag, die den Energiefluss blockierten. „Machen Sie sich als Anfänger frei von Ungeduld“, rät er. Denn auch sie erzeugt Spannung in unserem Organismus. Selbst wenn es nicht gleich schwingen will, sollten wir nicht aufgeben. Nicht jedem gelingt es gleich, durchlässig zu sein. Frei von Wunschdenken und Erwartungen und ganz in unserer Mitte. Locker die Wellen durch Arm, Hand und Finger fließen lassen. Bewusst das Unterbewusstsein antworten lassen. Gar nicht so einfach…

Okkult und paranormal

Natürlich wird das Pendel auch im paranormalen und okkulten Bereich verwendet. Wir alle haben das Bild im Kopf von der geheimnisvollen Wahrsagerin mit dem goldenen Pendel. Den Kontakt zu Geistern oder Verstorbenen herzustellen, Menschen, Tiere oder Gegenstände wiederfinden zu wollen oder die Zukunft vorherzusagen – das ist wohl eher eine Übung für Fortgeschrittene. Am besten sollten wir sie gleich ganz den Profis überlassen. Denn das Pendel macht nur die Bewegung, die wir uns vorstellen. Daher sollten wir immer wissen, wo unsere persönliche Grenze beim Pendeln liegt.

Werkzeug – nicht Spielzeug

Spielerisch soll der Umgang mit dem Pendel unbedingt sein, aber es ist kein Spielzeug. Der Radiästhesie-Ehrenkodex verbietet ganz klar, zu pendeln, um anderen zu schaden. Wenn wir das Pendel zu anderen Menschen befragen, dann immer nur mit einem Auftrag und dem Einverständnis der Person. Außerdem kann das Pendeln auch nie das Denken ersetzen. Es zu übertreiben und jede kleinste Alltagsentscheidung vom Pendel abhängig zu machen, wäre also mit Sicherheit nicht der richtige Weg. Und auch die Lottozahlen so ermitteln zu wollen, führt leider nur in den seltensten Fällen zum Gewinn…

Kleine Pendel-Kunde

Pendel gibt es in vielen, wunderschönen Formen, Farben und Materialien: in transparentem Bergkristall, zartem Rosenquarz, grüner Jade, in Messing, Kupfer oder Holz. Für Anfänger gut geeignet sind Metallpendel in der klassischen Tropfenform mit einer richtigen Spitze. Am wichtigsten aber ist, dass man sein Pendel mag: Denn nicht das Pendel, sondern der Pendler bestimmt das Ergebnis.

 

Pflege des Pendels

Am besten bewahrt man sein Pendel an einem strahlungsarmen, positiven Ort in einem Beutel oder Kästchen auf. Gerade Edelsteinpendel laden sich schnell energetisch auf. Wenn das Pendeln mal gar nicht funktioniert, oder wenn du es in fremde Hände gegeben hast: Wasche das Pendel unter klarem Wasser oder lade es in der Hand wieder positiv auf.