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Einfach mal abschalten: Seele baumeln lassen leichtgemacht

Zeit nur für mich!

Hin und wieder abschalten ist wichtig für Körper und Seele.
Hin und wieder abschalten ist wichtig für Körper und Seele.
© Swaraj Tiwari via Unsplash

Manchmal brauchen wir einfach eine Auszeit vom Alltag, von den kleinen und großen Sorgen. Damit wir neuen Mut und eine Extraportion Kraft tanken, sollten wir regelmäßig einen Kurzurlaub in unserem Inneren machen. Einfach mal abschalten und vergessen, dass es auch noch andere Dinge gibt als nur dich. Klingt verlockend? Dann lass uns doch gleich starten.

Abschalten heißt abschalten!

Beginne damit, dich unerreichbar für deine Außenwelt zu machen. Schalte deine Haustürklingel, dein Handy und Festnetztelefon ab. Cutte einfach jeden Kontakt zum Alltag und finde so näher zu deinem Ich.

Die Atmung: Puste deine Probleme weg

Setze oder lege dich jetzt bequem auf ein Sofa oder Bett und konzentriere dich auf deinen Atem. Atme tief ein und noch tiefer aus. Das Ausatmen sollte etwa doppelt so lange dauern wie das Einatmen. Diese Art der Atmung sorgt nicht nur für tiefe Entspannung, sondern dient auch der metaphorischen Entledigung von Problemen. Sie werden beim Ausatmen einfach weggepustet.

Sammle deine negativen Gedanken zunächst in deinem Kopf – stelle sie dir zum Beispiel als schwebende Kugel vor. Schicke sie nun in Richtung deines Bauches und atme sie beim nächsten Atemzug einfach mit aus. Stell dir vor, wie Sorgen und Probleme deinen Körper verlassen und sich in Luft auflösen. Wiederhole diesen Vorgang, bis es dir bessergeht und du wirklich abschalten kannst.

Abschalten mit Meditation oder Yoga

Nachdem du deine Sorgen ausgeatmet und deine Gedanken frei gemacht hast, könntest du eine kleine Meditationsrunde anschließen. Wie du auch als Anfänger ganz einfach meditieren kannst, erfährst du in unserem Artikel ‚einfache Meditation‘.

Wenn du merkst, dass du beim Meditieren nicht richtig abschalten kannst, ist vielleicht Yoga das Richtige für dich. Oft ist man während der Übungen so sehr mit seinem eigenen Körper beschäftigt, dass keine anderen Gedanken den Kopf fluten.

 

Was hemmt mich beim Abschalten?

Wenn dies dennoch der Fall ist, könnte es hilfreich sein, dich zuerst einmal mit deinen Gedanken auseinanderzusetzen. Unser Tipp: Führe ein Tagebuch. Schreibe dir hier einfach alle belastenden Gedanken von der Seele. Setze dich gezielt am Abend hin und versuche in Worte zu fassen, was deinen Kopf ausfüllt und die schönen Gedanken verdrängt. Schreibe dir deine Sorgen wortwörtlich von der Seele.

Dein virtueller Roadtrip zum Abschalten

Sei nicht zu streng mit dir selbst

Ein Grund, warum dein Kopf mit negativen Eindrücken geflutet sein könnte, ist, dass du Perfektionist bist. Du hast sehr hohe Ansprüche an dich selbst und willst nie Fehler machen. Wenn es aber dennoch passiert – was völlig normal ist – schwirrt dir das Missgeschick stets im Kopf herum und du kannst einfach nicht loslassen.

Ganz wichtig für erfolgreiches Abschalten: Lass dir Fehler durchgehen. Jedem passieren Fehler, versuche doch stattdessen den positiven Aspekt zu sehe, nämlich, dass dir dieser Fehler wahrscheinlich nie wieder passieren wird und, dass jedem Fehler ein Neuanfang innewohnt.

Mit Problemen abschließen

Häufig beschäftigen uns auch einfach Dinge, die wir nicht ändern können, egal, wie sehr wir es uns wünschen. Was wir aber ändern können, ist unsere Einstellung zu ihnen.

Versuche doch mal das: Schließe die Augen und rufe dir Dinge in den Kopf, die dich beschäftigen, du aber nicht ändern kannst. Der erste Schritt ist damit schon getan. Du hast genau definiert, was dich belastet. Öffne nun deine Augen, blicke in einen Spiegel und sage laut zu dir selbst „Ich kann nichts daran ändern. Ich muss es loslassen und das Beste daraus machen!“

Führe diese Übung täglich in einem ruhigen Moment – vielleicht vor dem Schlafengehen – durch und du wirst schon bald merken, dass du zufriedener und entspannter sein wirst. Das regelmäßige Abschalten wird dir nun sicher spielend gelingen.