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5 Achtsamkeitsübungen für den Alltag

Beachte dich

Es sind kleine Übungen, die einen großen Unterschied im Alltag machen können. Probiere dich mit unseren Übungen in Achtsamkeit und schau, was mit deinem Leben geschieht.
Es sind kleine Übungen, die einen großen Unterschied im Alltag machen können. Probiere dich mit unseren Übungen in Achtsamkeit und schau, was mit deinem Leben geschieht.
© freestocks.org via Unsplash

In der stressigen Alltagsroutine kann man ganz schleichend in eine Ermüdung hineinrutschen und meist merken wir es erst dann, wenn unsere Reserven schon gänzlich aufgebraucht sind. In solchen Momenten hilft es dann auch nichts mehr, hier und da einen Saunabesuch einzulegen oder uns in süße Gedanken über den nächsten Urlaub zu flüchten. Viel wichtiger ist es, grundsätzlich die Lebensweise im hier und jetzt anzupassen und damit gar nicht erst in eine so tiefe Erschöpfung zu geraten.

Denn wichtig ist nur das JETZT! Auch wenn du auf den ersten Blick nichts Schönes um dich herum entdeckst, warte ab. Akzeptiere einfach erstmal was jetzt ist. Auch wenn es nur trostlos ist. Vielleicht musst du nur mal anders hineinspüren, nämlich achtsam in dich selbst. Und du wirst sehen, je mehr du dich auf dich selbst konzentrierst, desto mehr wird sich auch deine Wahrnehmung auf das Außen zum Guten wandeln. Was zunächst abstrakt klingen mag, ist eigentlich ganz einfach und hilft dir, deinen Ist-Zustand besser wahr- und anzunehmen und damit nicht nur deine Lebensfreude sondern auch dein Selbstwertgefühl zu steigern. Versuch mal diese fünf alltagstauglichen Achtsamkeits-Rituale – die ein oder andere kannst du bestimmt dauerhaft mitnehmen.

1. Bodenhaftung

Spüre deine Füße. Stell dir vor, wie jeder einzelne Zeh, deine Fußsohle und deine Ferse mit der Erde Kontakt aufnehmen. Erde dich ganz bewusst und konzentriere dich für einen Moment nur auf diese wichtige Verbindung. Atme tief ein und aus – du stehst fest auf der Erde.

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2. Atmung

Achtsame Atmung, beruhigt deinen Geist und gleichzeitig entspannt sich dein Körper. Beginne klein, es soll einfach gehen. Richte deine Aufmerksamkeit nach innen – NUR AUF DICH. Fühle deinen Atem. Heiße alle Gedanken willkommen, ob angenehm oder nicht, sie dürfen alle da sein.

Dann kehrst du wieder zur Atmung zurück, bewusst füllst du deine Lunge bis sie ganz voll ist. Halte die Luft fest und für einen Moment inne. Und schicke jetzt, mit dem Ausatmen, alle momentan belastenden, schweren Gedanken, die dir nicht mehr dienlich sind, in Frieden fort.
Finde in unserem Artikel zu Atemtechniken mehr befreiende Methoden, deinen Atem zu steuern und zu mehr Entspannung zu gelangen.

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3. Gehmeditation

Laufen muss jeder, immer. Warum also nicht bewusst zu gehen und dabei den Kopf freipusten. Achtsames Gehen ist wenn du ganz bewusst einen Fuß vor den anderen setzt, etwas das Tempo aus den Schritten ziehst und dabei schön von der Ferse zum Fußballen abrollst, zum Beispiel Kopfsteinpflaster oder weichen Teppich im Büro als Untergrund wahrnimmst und dich mit jedem Schritt wieder ein bisschen mit der Erde und ihrer Kraft verbindest.

4. 5-Minuten Büchlein

Kauf dir ein schönes leeres Buch – dein 5-Minuten-Büchlein – und nimm dir jeden Abend vor dem Schlafengehen für ein kurzes Resümee fünf Minuten lang Zeit. Schreib drei Dinge auf, die dich gefreut haben oder du erledigen konntest.

5. Du bist, was du isst

Überlege dir, bei welcher Mahlzeit du am meisten Ruhe hast. Idealerweise hast du dir etwas ausgesucht, was dir wirklich gut schmeckt. Nun lässt du alle deine Sinne mitessen – du riechst und schmeckst genau hin. Und am allerwichtigsten: Lass dir Zeit, suche dir einen ruhigen Platz, leg das Handy weg und nun kaust du jeden Bissen gründlich und bewusst. Welche Gewürze schmeckt deine Zunge? Dazu trinkst du in kleinen Schlücken und wiegst auch die Flüssigkeit wie eine besondere Zutat in deinem Mund umher, bevor du sie genüsslich herunterschluckst.

Tipp: Nur du entscheidest, welche Übungen du gut in deinen Alltag einflechten kannst. Zu viel auf einmal überfordert dich womöglich und demotiviert dich. Probiere es aus und finde eine für dich stimmige Balance. Es darf einfach gehen.