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Magen-Darm-Tee: 4 Aufgüsse, die ein Segen für den Verdauungstrakt sind

Heilende Kräuter

Tees können vor allem in unserem Magen-Darm-Trakt Wunder wirken.
Tees können vor allem in unserem Magen-Darm-Trakt Wunder wirken.
© Neven Krcmarek via Unsplash

Jeden von uns haben sie wohl schon einmal erwischt: Magen-Darm-Probleme. Wenn uns Blähungen, Verstopfungen oder Durchfall das Leben schwermachen, schlägt sich das nicht nur auf unseren Körper nieder, sondern wirkt sich natürlich auch auf unser seelisches Wohlbefinden aus. Welche Magen-Darm-Tees gegen Beschwerden im Verdauungstrakt helfen, damit es uns schon bald wieder besser geht, erfährst du hier.

Magen-Darm-Tee aus Kümmel, Anis und Fenchel gegen Blähungen

Diese drei Wundermittelchen sorgen als Tee dafür, dass Blähungen und damit verbundene Bauchschmerzen bald der Vergangenheit angehören.

Einfach die Gewürze in gleichen Mengen zu einer Magen-Darm-Tee-Mischung vermengen und mit kochendem Wasser aufgießen. Nach etwa zehn Minuten kannst du den Tee dann genießen. Je nach Stärke der Beschwerden werden drei bis fünf Tassen pro Tag empfohlen.

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Hausmittel gegen Durchfall: Heidelbeertee

Für diesen Magen-Darm-Tee brauchst du getrocknete Heidelbeeren. Sie wirken den schädigenden Bakterien im Darm entgegen und sorgen dafür, dass sich die Darmbewegungen verringern – Durchfall kann so erfolgreich behandelt werden.

Für einen Liter Tee überbrühst du einfach acht Teelöffel der getrockneten Beeren und lässt das Ganze etwa 15 Minuten ziehen. Zwei bis drei Tassen am Tag sollten die Beschwerden lindern.

Ingwertee als Allround-Talent bei Magen-Darm-Beschwerden

Die Wunderwurzel ist im Grunde gegen alle Beschwerden des Verdauungssystems einsetzbar. Ätherische Öle, Bitter- und Scharfstoffe verleihen der Knolle Power, die gegen Übelkeit und Verdauungsbeschwerden hilft.

Für einen Tee ganz einfach Ingwer in Scheiben schneiden und mit heißem Wasser übergießen. Wenn du dafür sorgen willst, dass der Ingwer das Maximum an Aroma abgibt, einfach mit einem Messer in die Mitte der Scheibe kleine Schlitze ritzen. Wie lange du den selbst gemachten Magen-Darm-Tee ziehen lässt, hängt von deiner geschmacklichen Vorliebe ab, doch sollten es auf jeden Fall zehn Minuten sein, damit der Ingwer ausreichend Zeit hat, seine Aromen und Wirkstoffe abzugeben.

Wenn der Tee dann doch zu bitter oder scharf sein sollte, gib einfach einen Teelöffel Honig hinzu. Der Bienennektar sorgt nicht nur für eine herrliche Süße, sondern hat auch antibakterielle Eigenschaften, die bei Magen-Darm-Beschwerden helfen können.

Aber Vorsicht: Den Honig erst in den Tee geben, wenn er etwas abgekühlt ist, da er ab 40 Grad seine heilenden Eigenschaften verliert.

Magen-Darm-Tee aus Tausendgüldenkraut: Bitterstoffe gegen Magenbeschwerden und Verstopfung

Gleich vorweg: Der Tee aus Tausendgüldenkraut schmeckt recht bitter, aber das muss so sein, denn genau in der Bitterkeit liegt seine Heilkraft. Also Nase zu und durch. Die Bitterstoffe regen die Verdauung an, was den Tee leicht abführend wirken lässt, optimal also bei Verstopfungen. Des Weiteren wurden bei Tausendgüldenkraut appetitanregende Eigenschaften festgestellt.

Weitere Einsatzgebiete von Tausendgüldenkraut: Sodbrennen, Magenbeschwerden, Blähungen und leichte Krämpfe.

Für diesen Magen-Darm-Tee musst du eine Apotheke aufsuchen, da das Kraut unter Naturschutz steht und daher nicht gepflückt werden darf. Lass dich vom Apotheker über die richtige Dosierung und Einnahme aufklären.

Die Magen-Darm-Klassiker, die wohl jeder zu Hause hat

Nicht vernachlässigen wollen wir die Ever-Greens der Magen-Darm-Tees. Hierzu zählt zum Beispiel der Kamillen-, Melissen- und der Pfefferminztee.

Kamillentee: Dieses entzündungshemmende Kraut wird häufig bei Durchfallerkrankungen eingesetzt. Kamille wirkt krampflindernd und beruhigend auf unseren Verdauungstrakt.

Melissentee: Dieser Magen-Darm-Tee wirkt schmerzlindernd und bringt eine träge Verdauung wieder in Schwung.

Pfefferminztee: Magenprobleme und Übelkeit haben mit der heilenden Kraft der Pfefferminze keine Chance mehr. Aber Vorsicht: Das in Pfefferminze enthaltene Menthol kann bei einer Magenschleimhautentzündung kontraproduktiv sein und die Schleimhaut noch mehr reizen.

Wichtig: Wenn du dir über die Ursache deiner Magen-Darm-Beschwerden unsicher bist oder sich die Symptome nicht bessern, suche unbedingt einen Arzt auf.